Laufmagazin - Ergebnisse
Resultate vom Marathon, Laufen und Ausdauersport

Seminare Laufreisen Firmenseminare Vorträge Laufartikel Ratgeber Walktreff unser Team
  unser Hotel Laufgourmet? Laufbücher Lauflinks Titelseite Impressum  

Copyright für alle Beiträge und Fotos im Online - Laufmagazin: Herbert Steffny
natürlich können Sie hierhin verlinken!

Barcelona Marathon mit neuen Streckenrekorden (7.3.2010)


Nach dem Sieg und Streckenrekord in Barcelona plant Jackson Kotut Kipkoech einen Start in Berlin.
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)

Der 22- jährige Kenianer Jackson Kotut Kipkoech verbesserte beim 30.Barcelona Marathon mit 2:07:30 Stunden den 12 Jahre alten Streckenrekord (bisher Abdesalam Serrock, 2:09:48, 1998) und stellte zugleich in seinem fünften Marathon eine neue persönliche Bestzeit auf (bisher 2:08:07 Stunden, Tiberias Marathon 2009). Das ist die viertschnellste Zeit in diesem Jahr und die schnellste Zeit jemals auf spanischem Boden. Die Entscheidung fiel in einem Spurt auf den letzten 100 Metern. Zweiter und Dritter wurden dahinter sein Landsmann Felix Kenya (2:07:36 Stunden, Bestzeit) und in 2:08:45 Stunden der Äthiopier Samuel Woldeamanuel Gebremiskel. Insgesamt blieben sechs Läufer unter 2:10 Stunden. Bei den Frauen siegte die Äthiopierin Debele Wudnesh in Streckenrekord 2:31:52 Stunden. Über 10.500 Teilnehmer starteten bei diesem Frühjahrsklassiker in Spanien. Der Sieger Jackson Kotut Kipkoech plant als nächstes in Berlin zu starten. Dort wird er voraussichtlich auf seinen Landsmann Samuel Wanjiru treffen, der einen Weltrekordversuch plant.

Ergebnisse Männer:
1. JACKSON KOTUT (KEN) 2:07:30
2. FELIX KENYA (KEN) 2:07:37
3. SAMUEL WOLDEAMANUEL GEBREMISKEL (ETH) 2:08:45
4. SILAS TOEK (KEN) 2:09:10
5. BELLOR YATOR (KEN) 2:09:23
6. RAYMOND KIPLAGAT (KEN) 2:09:24
7. SIYOUM DEBELE (ETH) 2:11:26
8. GEBRESELASSIE TSEGAY (ETH) 2:12:17
9. HAILO MEKONNEN (ETH) 2:12:36
10. MOHAMED BLAL (MAR) 2:13:07
  Ergebnisse Frauen:
1. DEBELE WUDNESH (ETH) 2:31.51
2. ROMAN GEBRE (ETH) 2:32:28
3. SERKALEM BIST (KEN) 2:34:11
4. YENEALEM AYANO (ETH) 2:09:10
5. SALOME KIMUTAI (KEN) 2:34:11
6. TABALECH BIRU (ETH) 2:43:30
7. TINA SKOGLUND 2:44:48
8. PAOLA SANNA 2:47:05

Schnee, Schlamm und Rampen - Deutsche Crossmeisterschaft in Stockach (6.3.2010)


Nichts für Weicheier war die deutsche Crosslaufmeisterschaft in Stockach. Manche Läufe traf es besonders hart wie den der weiblichen A-Jugend. Hier kämpft gerade Natalie Bublitz von der LG Süd Berlin mit den Elementen.
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)

Das waren harte Bedingungen in Stockach, echt crossig, garantiert nichts für Weicheier! Kompliment an alle Läufer/innen, die nicht gekniffen haben! Mal eitler Sonnenschein, mal Schneeschauer und kalte Windböen! Aprilwetter, aber Anfang März. Vielleicht blieben viele Stockacher lieber wegen des Wetters um Null Grad in ihren den Kurs überthronenden Häusern oder shoppten zentralbeheizt. Schade eigentlich, denn es wurde Sport vom Feinsten geboten. Viele Rhythmuswechsel in Kurven und eine hammerharte, stufige Rampe von ca. 15 Metern, die zu überlaufen bzw. zu überklettern war, forderte den Athleten alles ab. So kam es an einer matschigern Schräghang-Passage immer wieder zu Stürzen, sei es aus Entkräftung oder mangels Griff mit den Spikes im weichen Wiesengelände. Die zunehmend morastiger werdende Strecke machte die Auswahl der Dornenlänge zu einem Pokerspiel. Gut tat daran, wer auf dieser schwierigen und tückischen Strecke seine Kräfte gut einteilte!

Stratege Christian Glatting meistert Glätte am besten

Meisterlich gelang das dem 23-jährigen Wattenscheider Christian Glatting, der auf der Männer Langstrecke (10,2 km) zunächst die anderen gewähren ließ und an vielleicht 30. Position das Rennen eröffnete. Vorne tobte sich erst mal Triathlet und München Marathon Sieger 2008 Steffen Justus an der Spitze des Läuferfeldes aus. Doch dann....

ausführlich weiter hier

Martin Lel schlägt Olympiasieger Wanjiru beim New Orleans Halbmarathon (28.2.2010)

Martin Lel und sein kenianischer Landsmann Samuel Wanjiru haben einige Parallelen. Beide gewannen den London Marathon und wurden Sieger der World Marathon Majors Serie. Insbesondere, wenn die beiden im Marathon aufeinander treffen, explodieren die Leistungen. Lel rief seine Marathon laufenden Landsleute unlängst zur Haile-Hatz auf. Es sei gewissermaßen nationale Angelegenheit den Weltrekord über 42,195 Kilometer Haile Gebrselassie zu entreissen. Der erst 22-jährige Olympiasieger Wanjiru möchte das in Berlin im September versuchen. Nun lieferten sich die beiden Stars beim Mardi Gras Halbmarathon in New Orleans erst mal ein heißes Duell, dass der von einer Verletzung offensichtlich wieder genesese Lel in 61:07 Minuten mit fast einer halben Minuten Vorsprung gegen Wanjiru gewann. Der Halbmarathon Weltrekordler rettete sich mit nur sieben Sekunden Vorsprung vor dem University of Oregon Läufer Shadrack Biwott. Dieser ist übrigens kein geringerer als der Bruder des Kenianers Duncan Kibet, der mit 2:04:27 Stunden (Rotterdam 2009) der zweitschnellste Marathonläufer aller Zeiten ist. Lel und Wanjiru werden in London beim Marathon erneut aufeinander treffen. Man sollte Wanjirus Niederlage in New Orleans allerdings nicht überbewerten, denn der schnelle Mann ist bekannt dafür, sich auf den Punkt vorbereiten zu können und nach großen Rennen, wie dem Sieg beim Chicago Marathon 2009 (2:05:10 Stunden) erst mal eine Weile auszuruhen. Das halte ich für richtig, denn legt man seine Karriere auf viele Jahre an, so wäre es ein großer Fehler ständig durchzupowern. Erster Weißer wurde in New Orleans der Ire Martin Fagan als Vierter in 62:11 Minuten. Bei den Frauen gab es ein knapperes Finish, bei dem sich die Äthiopierin Berhane Adere in persönlicher Bestzeit 67:52 Minuten knapp vor der ebenfalls Bestzeit laufenden Neuseeländerin Kim Smith (67:55 Minuten) durchsetzen konnte. Beide konnten sich damit in der ewigen Halbmarathonbestenliste immerhin als 21. und 23. platzieren. Den parallel veranstalteten, aber schwächer besetzten Marathon gewann Paul Wachira in 2:22:31 Stunden und bei den Frauen Karen Barlow in 2:46:06 Stunden.

Ergebnisse Männer::
1.Martin Lel KEN 61:07
2. Samuel Wanjiru KEN 61:33
3. Shadrack Biwott KEN 61:40
4. Martin Fagan IRL 62:11
5. MacDonald Ondara 62:26
6. Mike Morgan 62:56

  Ergebnisse Frauen:
1. Berhane Adere ETH 67:52
2. Kim Smith NZL 67:55
3. Azalech Maresha ETH 69:46
4. Ilsa Paulson 73:15
5. Ramilya Burangulova 73:38
6. Diane Nukuri 74:25

Tokio Marathon leidet unter Wetterkapriolen (28.2.2010)

Die vierte Auflage des Tokio City Marathon hatte keinen guten Draht zu Petrus. Dafür siegte mit Masakazu Fujiwara (Bestzeit 2:08:12 beim 2003 Lake Biwa Marathon) allerdings erstmals ein Japaner bei den Männern, der sich angesichts der schlechten Wetterbedingungen aber nur auf den Sieg in 2:12:19 Stunden konzentrierte. Die Afrikaner kommen bekanntermaßen mit Kälte beim Marathon nicht gut klar. Beim Start waren es noch 7 C, aber die Temperaturen sanken stetig weiter ab, so dass der Niederschlag sich während des Rennens zunehmend in Schneeregen verwandelte. Hinzu kam noch eisiger Wind. Bei den Frauen kam die Russin Alevtina Biktimirova mit 2:34:39 Stunden am besten mit den widrigen Bedingungen zurecht. Sie lief immer in Front laufend bereits bei 15 Kilometern den Konkurrentinnen davon. Immerhin konnten beide Sieger für ihre Mühe 11 Million Yen einstreichen, das sind umgerechnet satte 91.400 Euro.

Ergebnisse Männer:
Masakazu Fujiwara (JPN) 2:12:19 
Arata Fujiwara (JPN) 2:12:34
Atsushi Sato (JPN) 2:12:35
Yuki Kawauchi (JPN) 2:12:36
Tomoya Adachi (JPN) 2:12:46
Joseph Mwaniki (KEN) 2:12:53
Rachid Kisri  (MAR) 2:12:59
Takaaki Koda (JPN) 2:13:04
Salim Kipsang (KEN) 2:13:16
  Ergebnisse Frauen:
Alevtina Biktimirova (RUS) 2:34:39
Robe Guta (ETH) 2:36:29
Nuta Olaru (ROU) 2:36:42
Maki Kono (JPN) 2:39:01
Yang Jing (CHN) 2:41:04
Yumi Sato (JPN) 2:43:01
Wakana Hanado (JPN) 2:44:03
Julia Mumbi (KEN) 2:45:11


Deutsche Hallen-Meisterschaften - Favoriten setzen sich in Karlsruhe durch (27./28.2.2010)

von Herbert Steffny aus Karlsruhe


Meike Kröger forderte mit 2.00m Ariane Friedrich zum heißen Duell.
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)

Robin Schembera mit Urschrei zum Titel - Foto, Copyright: www.herbertsteffny.de
Urschrei im Ziel! Überlegener Sieg für Robin Schembera über 800m.
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)

Jana Hartmann siegt über 800 Meter - Foto, Copyright: www.herbertsteffny.de
Arbeitssieg für Jana Hartmann im 800m Lauf vor Fabienne Kohlmann und Titelverteidigerin Annett Horna.
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)

Bei den deutschen Hallen Meisterschaften in Karlsruhe gab es vor allen in den technischen Disziplinen hervorragende Leistungen. Die im Tschad geborene Sprinterin und Weitspringerin Sosthene Moguenara (TV Wattenscheid) siegte in exzellenten 6,75 Meter vor Bianca Kappler (Rehlingen, 6,51 Meter). Damit liegt die erfolgreiche Titelverteidigerin in der Weltbestenliste momentan auf dem zweiten Platz. Der Leckerbissen war aber der Hochsprung der Frauen. Das Duell zwischen der WM-Dritten Ariane Friedrich und der Berlinerin Meike Kröger war der Höhepunkt am zweiten Tag einer gut besuchten Leichtathletik Meisterschaft, was mich veranlasst ausnahmweise hier auch über eine technische Disziplin zu berichten. Die Sprung-Entertainerin Friedrich musste schon ihr ganzes Können aufbieten, um die überraschende Kontrahentin in einem packenden Hochsprung-Krimi auf den zweiten Platz zu verweisen. Meike Kröger steigerte sich zunächst von ihrer bisherigen Bestleistung von 1,96 Meter als elfte Deutsche (Halle und Freiland) auf ein Höhe von 2,00 Metern! Ariane Friedrich konterte auf diese unerwartete Herausforderung nervenstark mit im ersten Versuch übersprungenen 2,02 Metern. Bei Kröger war berechtigte Freude, aber die Luft dann doch raus. Friedrich ließ auflegen, aber 2,06 Meter waren danach aber für die Frankfurterin zu viel. Beide sollten bei der Hallen WM vom 12.-14.3.2010 in Doha/Qatar vorne mitmischen können. In der Weltbestenliste liegen beide momentan immerhin auf Platz 2 und 5.

Mockenhaupt und Schlangen über 3.000m

Bei den Mittel- und Langstrecken setzten sich in taktischen Rennen weitgehendst die Favoriten durch. Am ersten Wettkampftag siegte beim 3.000 Meter Lauf die Marathon- und 10.000m Läuferin Sabrina Mockenhaupt überlegen in 9:13,67 Minuten, während sich bei den Männern Carsten Schlangen (LG Nord Berlin) hauchdünn im Spurt in 8:01,18 Minuten vor Christoph Lohse (TV Wattenscheid, 8:01:22 Minuten) durchsetzen konnte. Der Tübinger Arne Gabius wurde als Titelverteidiger in dem 15 Runden Event lediglich Siebter in 8:11,74 Minuten.

800 Meter: Robin Schembera überzeugt

Über 800 Meter siegte souverän einmal mehr Robin Schembera in 1:50,13 Minuten und holte sich nach 2008 wieder den Titel. Der Erfurter Sebastian Keiner (Zweiter in 1:51,03 Minuten) griff ihn eingangs der letzten Runde zwar noch einmal an, wollte den Leverkusener einklemmen, aber die deutsche Mittelstreckenhoffung reagierte sofort, gab in der Kurve die Innenbahn nicht frei und zog statt dessen dem Titelverteidiger auf und davon. Bei den Frauen erkämpfte sich Jana Hartmann (LG Olympia Dortmund) nach 2007 in einem knappen Arbeitssieg erneut den Titel in 2:05,95 Minuten vor Fabienne Kohlmann (2:06,38 Minuten) und der stark laufenden 400 Meter Meisterin Claudia Hoffmann aus Potsdam. Die Titelverteidigerin Annett Horna (Leverkusen) wurde dahinter Vierte in 2:06,74 Minuten.

1.500 Meter - Denise Krebs in Lauerstellung zum Sieg

Über 1.500 Meter gaben zunächst die Zwillinge Diana und Elina Sujew den Ton an, aber ihre Führungsarbeit bis zur letzten Runde zahlte sich lediglich in einem dritten Platz von Diana (4:20,81 Minuten) aus, während Schwester Elina noch auf den letzten 200 Metern ausstieg. Die dahinter permanent in Lauerstellung mitlaufende Denise Krebs (TV Wattenscheid) zog dagegen auf der letzten Runde unwiederstehlich davon und holte sich überlegen in 4:16,34 Minuten ihren ersten Hallentitel vor Saskia Janssen aus Leverkusen (4:20,65 Minuten). Kranheitsbedingt fehlte die Siegerin der letzten zwei Jahre Antje Möldner. Bei den Männern verteidigte über 1.500 Meter der Erfurter Wolfram Müller seinen Titel in einem eher langsamen Rennen, dass er souverän von der Spitze weg kontrollierte, erfolgreich in 3:47,69 Minuten.

Valencia Marathon - Streckenrekord erstmals unter 2:10 - geringer Frauenanteil (21.2.2010)

Der 29-jährige Kenianer David Njagi siegte beim Valencia Marathon in neuem Streckenrekord von 2:09:45 Stunden. Damit entthronte er seinen Landsmann Philip Manyim der 2008 hier 2:11:29 Stunden erzielte. Njagis Bestzeit betrug vorher 2:11:47 Stunden, die er 2009 beim Eindhoven Marathon aufstellte. In Karlsruhe wurde der Kenianer 2007 Zweiter in 2:17:28 Stunden. Die Plätze zwei und drei belegten seine Landsmänner Joseph Langat (2:10:24 Stunden) und Ben Kimutai Kimwole (2:10:30 Stunden). Bei der schwächer besetzten Frauenkonkurrenz siegte die Kenianerin Gladys Chebet in 2:42:06 Stunden. 3.107 Läufer kamen ins Ziel, darunter nur 156 Frauen, was einem Anteil von nur fünf Prozent entspricht! Zum Vergleich: Berlin 20,2 Prozent, Chicago 43,4 Prozent, Honolulu 48,9 Prozent. 279 Läufer blieben unter 3:00 Stunden.

Ergebnisse Männer:
1. NJAGI, DAVID, KEN 2:09:45
2. LANGAT, JOSEPH, KEN 2:10:24
3. KIMWOLE, BEN KIMUTAI, KEN 2:10:30
4. POTONGOLE, ABRAHAM, KEN 2:11:12
5. SANDIKU, TESFAYE, ETH 2:11:50
6. GIRMA, BERHANU, ETH 2:12:51
7. LEMMA, FEKADU, ETH 2:14:39
  Ergebnisse Frauen:
1. CHEBET, GLADYS, KEN 2:42:06
2. DELION, VALENTINA, MDA 2:44:40
3. MCKINNON, MAXINE, GBR 2:50:14

Kenia Cross-Meisterschaften - Triumph der Youngster (19.2.2010)

Vor zwei Jahren wurde er noch von den Offiziellen für das Cross WM Team nicht nominiert, weil er noch nicht wusste wie man Laufschuhe anzieht. Letztes Jahr startete er dann im Coss Junioren WM Team und wurde mit geliehenen Schuhen WM-Vierter. Nun ist der 20-jährige Paul Tanui die kenianische Hoffung für die Cross WM in Polen. Der in Fukuoka in Japan trainierende Nachwuchsstar gewann die Kenia Cross Meisterschaft über die 12 Kilometer Distanz in den Uhuru Gardens Nairobi in seinem ersten Senioren Jahr. Schon bei der Hälfte hatte er einen Vorsprung von 150 Metern. Im Ziel lag er klar in 35:13 Minuten vor dem 5.000 Meter Junioren Vize Weltmeister Lucas Rotich (35:43 Minuten) und Joseph Ebuya (35:45 Minuten), der den vielfachen Crossweltmeister Kenenisa Bekele im Januar bei einem Cross in Edinburgh bezwingen konnte. Bei den Frauen setzte sich in 26:43 Minuten die Cross-WM-Zweite vom Vorjahr Linet Masai über acht Kilometer durch, obwohl sie bereits nach vier Kilometern einen Schuh ausgetreten bekam. Bei der Cross WM in Bydgoszcz, Polen am 28.3.2010 hat die erst 19-Jährige eine klare Favoritenrolle im Wettstreit mit den Äthiopierinnen. Zweite wurde 20 Sekunden dahinter Landsfrau Lineth Chepkurui, die sich von hinten vom Platz sechs noch nach vorne durcharbeiten konnte. Dritte wurde knapp dahinter Margaret Wangare in 27:05.8 vor Emily Muge. Die Cross-Weltmeisterin Florence Kiplagat war verletzungsbedingt nicht am Start und wird in Polen auch nicht dabei sein.

Ergebnisse Männer (12 km):
 1. Paul Tanui  35:12.5
 2. Lucas Rotich  35:42.7
 3. Joseph Ebuya  35:44.8
 4. Hosea Macharinyang 35:47.4
 5. Leonard Komon  35:56.2
 6. Richard Mateelong  35:58.0
 7. Bernard Kipyego 35:59.0
 8. John Thuo 35:59.7
 9. Jonathan Kosgei 36:04.5
10. Julius Kogo 36:05.7

  Ergebnisse Frauen (8km):
 1. Linet Masai 26:43.0
 2. Lineth Chepkurui 27:03.5
 3. Margaret Wangare 27:05.8
 4. Emily Muge 27:06.6
 5. Monica Wangare 27:13.2
 6. Anne Wanjiru 27:14.4
 7. Esther Chemutai 27:17.0
 8. Pamela Losereng 27:21.0
 9. Veronica Nyaruai 27:26.2
10. Edna Kiplagat 27:27.7

Die beiden Erstplazierten qualifizierten sich jeweils direkt ins Cross-WM Team. Die restlichen Plätze wurden von den Trainern vergeben.

WM-Mannschaft Männer:

Paul Tanui, Lucas Rotich, Joseph Ebuya, Hosea Macharinyang, Leonard Komon, Richard Mateelong, Mathew Kisorio

WM-Mannschaft Frauen:

Linet Masai, Lineth Chepkurui, Margaret Wangare, Emily Muge, Ann Wanjiru, Gladys Chepngeno

Elvan Abeylegesse mit schnellstem Halbmarathon Debüt (19.2.2010)

Nach Dubai ließen die Scheichs erneut die Weltelite im Straßenlauf antreten. Die bisherige Bahnspezialistin Elvan Abeylegesse (Türkei), Olympia-Silbermedaillen Gewinnerin über 5.000 und 10.000 Meter traute sich in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) erstmals über die Halbmarathon Strecke anzutreten. Gleich beim Debüt gelang der 27-jährigen gebürtigen Äthiopierin nicht nur der Sieg, sondern sie stellte mit 1:07:07 Stunden gleich eine Weltklassezeit und Streckenrekord auf, was sie auf den 6. Platz der ewigen Weltbestenliste katapultierte. Gleichzeitig gelang ihr bei Windstille und sonnigem Wetter das schnellste Debüt aller Zeiten über die 21,1 km Distanz. Der Weltrekord gehalten von der Kenianerin Lornah Kiplagat (1:06:25 Stunden, NED, ex-Kenia), den die Äthiopierin Dire Tune mit Tempomachern zunächst anpeilte, blieb aber unangestastet. Leicht wurde Abeylegesse der Sieg aber nicht gemacht, denn weitere vier Läuferinnen, alles Äthiopierinnen, blieben dicht hinter ihr unter 1:08 Stunden. Vorjahressiegerin Dire Tune verlor nicht nur den Streckenrekord (1:07:18 Stunden), sondern auch den äthiopischen Rekord an die Zweite Mare Dibaba (1:07:13 Stunden). Bei den Männern startete ein illustres Feld, in dem sich erst kurz vor dem Ziel der Kenianer Geoffrey Mutai in flotten 59:43 Minuten gegen den Äthiopier Tadese Tola (59:49 Minuten) und Landsmann Titus Masai (59:51 Minuten) durchsetzen konnte. Auch Getu Feleke (ETH) konnte in 59:56 Minuten noch die 60 Minuten Barriere unterbieten. Einer der Mitfavoriten Deriba Merga (ETH) stieg in der Führungsgruppe liegend bei 18 Kilometern überraschend aus.

Ergebnisse Männer:
1. Geoffrey Mutai (KEN) 59:43
2. Tadese Tola (ETH) 59:49
3. Titus Masai (KEN) 59:51
4. Getu Feleke (ETH) 59:56
5. Jairus Chanchima (KEN) 1:00:31
6. Stephen Kibiwott (KEN) 1:00:38
7. Josphat Ndambiri (KEN) 1:01:07
8. Willy Mwangi (KEN) 1:01:21
9. John Kiprotich (KEN) 1:01:41
10. Fabiano Joseph (TAN) 1:01:43
  Ergebnisse Frauen:
1. Elvan Abeylegesse (TUR) 1:07:07
2. Mare Dibaba (ETH) 1:07:13
3. Aselefech Mergia (ETH) 1:07:22
4. Teyba Erkesso (ETH) 1:07:41
5. Dire Tune (ETH) 1:07:58
6. Atsede Habtamu (ETH) 1:08:30
7. Hilda Kibet (NED) 1:08:39
8. Agnes Kiprop (KEN) 1:08:48
9. Koren Yal (ETH) 1:10:52
10. Magdalena Makunzi (KEN) 1:11:11


Haile Gebrselassie verpasst Marathonweltrekord in Dubai deutlich (22.1.2010)


Kein Selbstläufer! Liegt die Latte, die er sich selbst auflegt, für den fast 37-jährigen Haile Gebrselassie mittlerweile zu hoch?
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)

Haile Gebrselassie hat in Dubai bei der Weltrekordhatz offenbar weniger Glück als in Berlin. Vielleicht wurde es dem rasenden Himmelsstürmer auch ein wenig schwindelig als er beim unvermeidlichen Pressetermin auf dem neu eröffneten 828 Meter hohen "Wolkenkratzer" - besser angesichts der Höhe "Skyscraper" - Burj Khalifa aus dem Fenster auf die Vereinigten Emirate schaute. Zuviel Promo? Mal Foto mit Manager Jos Hermens, mal Lächeln mit dem Scheich.... Jedenfalls klagte der Ausnahmeläufer über Schlafstörungen vor dem Rennen.

Zu langsamer Beginn für den Rekord

Es war nicht gerade ein Schlafwagentempo, was die äthiopische Spitzentruppe mit ihren Hasen zu Beginn vorlegte, aber ein beachtlicher 3:00er Schnitt mit 9:00 Minuten bei drei Kilometern reicht heutzutage "nur" für 2:06:35 Stunden, aber nicht mehr für einen Weltrekord! Diese Misere hat sich Haile Gebrselassie als Weltrekordler (2:03:59 Stunden) gewissermaßen selbst eingebrockt....

ausführlich weiter hier

Ergebnisse Männer:
1. Gebrselassie, Haile (ETH) 02:06:09
2. Dechase Beyene, Chala (ETH) 02:06:33
3. Wendimu Tsige, Eshetu (ETH) 02:06:46
4. Guta Duguma, Abiyote (ETH) 02:09:03
5. DebeleTulu, Dereja (ETH) 02:09:43
6. Kipkosgei Chelanga, Abraham (KEN) 02:10:28
  Ergebnisse Frauen:
1. Daska Molisa, Mamitu (ETH) 2:24:19
2. Kebede Shewaye, Aberu (ETH) 2:24:26
3. Loshanyang Kirop, Helena (KEN) 2:24:54
4. Bekele Sertsu, Bezunesh (ETH) 2:26:05
5. Andersson, Isabella (SWE) 2:26:52
6. Taddesse Bifa, Yeshimebet (ETH) 2:27:45

Houston Marathon - Schnelle Äthiopier knacken Streckenrekorde (17.1.2010)

Über 26.000 Teilnehmer starteten beim 38. Houston Marathon (USA) über 42,195 Kilometer, Halbmarathon und bei einem 5 Kilometer Lauf. Den Marathon finishten 6.335 Läufer mit einem Frauenanteil von 37,9 Prozent. An der Spitze purzelten die Streckenrekorde. Der Äthiopier Teshome Gelana knackte in 2:07:37 Stunden den Rekord bei den Männern und seine Landsfrau Vorjahressiegerin Teybe Erkesso verbesserte ihre eigene Marke auf 2:23:53 Stunden bei den Frauen. Sieben Kilometer vor dem Ziel verabschiedete sich der 25-jährige Gelana von den Konkurrenten und verbesserte in einer zweiten schnelleren Hälfte den im letzten Jahr von Deriba Merga aufgestellten Kursrekord um 15 Sekunden. Seine Bestzeit war bisher 2:11:50 Stunden aus dem Jahre 2008 beim Reims Marathon. In Warschau siegte er 2009 in 2:12:03 Stunden. "Ich glaube ich kann 2:05 Stunden laufen", so der Sieger, der sichtlich über seine Leistung selbst überrascht war. Dahinter belegte Zembaba Yigeze aus Äthiopien Platz zwei in 2:08:27 Stunden vor dem erfahrenen Kenianer Jason Mbote (2:08:58 Stunden). Weitere drei Läufer blieben unter 2:10 Stunden. Der US-Amerikaner Brett Gotcher wurde bei seinem flotten Debüt Siebter in 2:10:36 Stunden. Wie im letzten Jahr siegte die 27-jährige Teybe Erkesso bei den Frauen in Streckenrekord und hatte vor der Zweiten Margarita Plaksina (RUS, 2:28:44 Stunden) fast fünf Minuten Vorsprung. Dritte wurde Alemitu Abera (ETH) in 2:31:01 Stunden. Die Sieger kassierten jeweils 35,000 Dollar.

Ergebnisse Männer:
1. Gelana, Teshome ETH 2:07:37
2. Yigeze, Zembaba ETH 2:08:27
3. Mbote, Jason KEN 2:08:58
4. Adelo, Hussan ETH 2:09:09
5. Kibiwott Seronei, Charles KEN 2:09:10
6. Kiplagat, Vincent KEN 2:09:22
7. Gotcher, Brett B USA 2:10:36
8. Gillis, Eric CAN 2:13:52
9. Ordway, Josh USA 2:16:52
10. ElMabchour, Karim MAR 2:18:27
  Ergebnisse Frauen:
1. Erkesso, Teyba ETH 2:23:53
2. Plaksina, Margarita RUS 2:28:44
3. Abera, Alemitu ETH 2:31:01
4. Higgins, Paige M USA 2:33:22
5. Kurgat, Lydia KEN 2:36:14
6. Moeller, Erin M USA 2:40:55

Xiamen Marathon - äthiopischer Jungstar mit Streckenrekord (2.1.2010)

Den ersten großen Marathon 2010 im chinesischen Xiamen gewann bei Temperaturen um 11 Grad der erst 19 Jahre alte Äthiopier Feyisa Lelisa. Im Herbst gewann der Youngster erst den Dublin Marathon in 2:09:12 Stunden und verpasste dabei den Streckenrekord des Russen Aleksey Sokolov nur um fünf Sekunden. Dieses Mal steigerte sich das Talent trotz muskulärer Probleme nicht nur mit 2:08:47 Stunden auf einen neuen Hausrekord, sondern stellte um vier Sekunden einen neuen Streckenrekord auf. Lohn der Mühe waren 45.000 US-Dollar. Zweiter wurde sein Landsmann Negari Getachew Terfa in 2:09:40 Stunden (Bestzeit 2:07:41 Stunden, 3. in Berlin 2009) vor dem Vorjahressieger Samuel Muturi Mugo (2:10:11 Stunden). Die Damenkonkurrenz der 8. Auflage des Xiamen Marathons entschied die 22-jährige Paris Marathon Siegerin von 2009 Atsede Bayisa (ETH, 2:28:53 Stunden) für sich. Die stärksten Chinesinnen wie die Weltmeisterin Bai Xue waren nicht am Start. Die Rekordzahl von fast 50.000 Läufern starteten über verschiedene Distanzen (5km, 10km, Halbmarathon und Marathon).
Ergebnisse Männer:
1. Feyisa Lilesa ETH 2:08:47
2. Negari Getachew Terfa ETH 2:09:40
3. Samuel Muturi Mugo KEN 2:10:11
4. Kiprotich Kenei ETH 2:10:46
5. Alemyehu Shumye ETH 2:11:20
6. Berga Bekele ETH 2:13:45
7. Abebe Ngewo ETH 2:14:11
8. Yin Shunjin CHN 2:14:16


  Ergebnisse Frauen:
1. Atsede Bayisa ETH 2:28:53
2. Sun Juan CHN 2:34:12
3. Jin Lingling CHN 2:36:00
4. Zhang Junli CHN 2:37:04
5. Yue Chao CHN 2:42:23
6. Xu Junliang CHN 2:43:32
7. Yin Yuan Yuan CHN 2:48:37
8. Yang Meng CHN 2:51:17

Haile der Silvesterlauf-König von Trier - Mocki besiegt Miki (31.12.2009)


Haile wird im Ziel von Spassvogel Michel Descombes zum König von Trier gekürt während sich der Meister erst mal das Konfetti aus dem Gesicht puhlt.
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)

Nicht nur Berlin ist zum City Marathon im September im Haile Rausch, sondern zum 20. Jubiläum sorgte der Sponsor "Bitburger", dass auch in Trier die Schweinegrippe vorrübergehend vergessen war und statt dessen das Haile Fieber grassierte. "Milliunen Leut" sagt man in Trier, wenn viele zusammen kommen, und so war es dann auch am Silvestertag, als Haile Gebrselassie, 27-facher Weltrekordler und Marathon Weltrekordler kurzzeitig König in der über 2.000 Jahre alten Trier Römerstadt war. 20.000 Zuschauer und fünf mal so viele Medienvertreter wie zuvor lockte das Auftreten des Äthiopiers zum Jahreswechsel in die festlich beleuchtete Innenstadt der Moselmetropole. Die Gelegenheit mit Haile zu laufen nutzten in diesem Jahr auch besonders viele Läufer. Erstmalig war der Lauf der Asse mit 99 Teilnehmer vorzeitig ausgebucht, ebenso der später folgende 8 km Volkslauf der Männer. "Er komme, um zu siegen!" so der Laufstar am Vortag bei der Pressekonferenz. Der erhoffte Streckenrekord würde vom Wetter abhängen, schränkte der vierfache 10.000 Meter Weltmeister ein. Haile hasst Regenwetter am meisten....

Ausführlicher Bericht hier

Honolulu Marathon - Patrick Ivuti verpasst Streckenrekord in Waikiki (13.12.2009)

Von Herbert Steffny aus Honolulu


Aloha und "hang lose" - Stimmung im Morgengrauen am Waikiki Beach. 60 Prozent der Teilnehmer kommen aus Japan.
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)

Bei der 37. Auflage des Honolulu Marathons in Hawaii waren die Wetterbedingungen für die Elite günstiger als sonst. Warm ist es auf Hawaii immer, aber geringere Luftfeuchte und weniger Wind bei 18-27 Grad waren günstige Vorzeichen für das Elite Unternehmen Streckenrekord (2:11:12 Stunden, Jimmy Muinidi KEN 2004). Am Start klatschten sich der Vorjahressiger Patrick Ivuti und seine kenianischen Tempomacher noch erwartungsfroh die Hände ab. Doch dann startete die kenianische Armada übermotiviert und zu schnell. Während 20.609 Läufer, darunter fast die Hälfte Frauen, das vierminütige Feuerwerk nach dem Startschuss im Ala Moana Park morgens um 5.00 Uhr genossen, stürmten die Afrikaner durch das weihnachtlich geschmückte Honolulu, die Hotelstadt Waikiki und den Freeway in Richtung Hawaii Kai in einem abenteuerlichen Tempo. 10 Kilometer in 30:07 Minuten war 2:07er Kurs. 64:21 bei Halbmarathon deutete immer noch auf eine (unrealistische) 2:08er Zeit hin. Doch dann erlahmten die Kräfte. Patrick Ivuti konnte sich auf dem Rückweg zwar noch von den ärgsten Widersachern absetzen, aber im Ziel war er sichtlich gezeichnet. Den Kursrekord verfehlte er dann mit knapp über einer Minute (2:12:14 Stunden) deutlich. Sicherlich wäre mit einem konservativeren Beginn mehr drin gewesen. Die ersten fünf Plätze belegten nur Kenianer. So blieb dem 37-jährigen Jimmy Muinidi, der bei seiner 16. Teilnahme noch Vierter in 2:17:17 Stunden wurde, die Genugtuung seinen Streckenrekord vorerst behalten zu haben. Wesentlich gleichmäßiger lief bei den Damen die Russin Svetlana Zakharova in 2:28:34 Stunden zu ihrem dritten Sieg in Honolulu. Die 39-Jährige gewann mit einer etwas schnelleren zweiten Hälfte fast eineinhalb Minuten vor der Vorjahressiegerin Kiyoko Shimahara (2:29:53 Stunden) aus Japan. Bester Deutscher war aus unserer Reisegruppe Tobias Schnirring in 3:04:32 Stunden. Bei den Frauen war Janna Hinz in 3:21:04 Stunden die Schnellste.

ausführlicher Bericht mit vielen Fotos

Tsegaye Kebede gewinnt Fukuoka Marathon in Streckenrekord (6.12.2009)

Der Fukuoka Marathon ist traditionell ein reines Männer Elite Rennen und das letzte schnelle Rennen der Saison 2009. Mit 2:05:18 Stunden hat Tsegaye Kebede aus Äthiopien seinen eigenen Streckenrekord vom Vorjahr bei der 63. Auflage verbessert und seine persönliche Bestzeit von London im Frühjahr erneut verbessert. In den Vorjahren siegten hier bereits Olympiasieger Samuel Wanjiru und Weltrekordler Haile Gebrselassie in langsameren Zeiten. Der 22-jährige Kebede, Bronze Medaillen Gewinner von Peking (2:10:00 Stunden) war damit auch der schnellste Läufer aller Zeiten auf japanischem Boden. Er lief den Abschnitt von 35 auf 40 Kilometer in sehr schnellen 14:37 Minuten und die letzten 2,195 Kilometer in 6:17 Minuten. Diesem Tempo war keiner seiner Gegner gewachsen. Zweiter wurde sein Landsmann Tekeste Kebede in 2:07:52 Stunden. Als Dritter lief mit 2:08:19 der Ukrainer Dmytro Baranovsky, der bereits 2005 in Fukuoka gewonnen hatte, europäische Jahresbestleistung.
Ergebnisse:
1. Tsegaye Kebede ETH  2:05:18 
2. Tekeste Kebede ETH  2:07:52
3. Dmytro Baranovskyy (UKR)  2:08:19
4. Dereje Tesfaye ETH  2:08:36
5. Evans Cheruiyot (KEN)  2:09:46
6. Luis Feiteira (POR)  2:13:07
7. Oleg Kulkov (RUS)  2:13:49
8. Harun Njoroge (KEN)  2:14:17
9. Tadashi Shitamori (JPN)  2:14:42
10. Vitaliy Shafar (UKR)  2:15:07

zurück zur Laufmagazin Übersicht

Mehr Lust auf Lesen ?

meine Lauf- und Walkingbücher

Home

Inhaltsverzeichnis