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Ergebnisse vom Marathonlauf und Laufsport David Rudisha verbessert 800 Meter Weltrekord erneut (29.8.2010)
"He did it again!" Nur eine Woche durfte sich Berlin über den neuen 800 Meter Wetrekord freuen, dann schlug der . 21-jährige David Rudisha mit seinem Tempomacher Sammy Tangui beim World Challenge Meeting in Rieti in Italien erneut zu. Der Kenianer verbesserte seine eigene Marke um weitere acht Hunderstel Sekunden auf 1:41:01 Minuten (ein ausführlicheres Portrait hier). Dahinter erzielten der Kenianer Boaz Lalang in 1:42,95 Minuten und der US-Amerikaner Nick Symmonds in 1:43,76 Minuten neue persönliche Bestzeiten. David Rudisha holt uralten 800 Meter Weltrekord endgültig nach Kenia (22.8.2010)
David Rudisha auf dem Weg zum Weltrekord beim ISTAF in Berlin.
In der ersten Runde hatte die Konkurrenz noch Kontakt zum 21-jährigen Mann aus dem
Hochland von Kenia.
(Foto, Copyright: Horst Steffny)Einen Weltrekord aufzubieten, das gelang dem erfolgsverwöhnten "Weltklasse in Zürich" und Diamond League Meeting drei Tage zuvor nicht, aber das Team um Gerhard Janetzky beim ISTAF in Berlin hatte da mehr Glück, obwohl die Berliner nicht Mitglied in der "Leichtathletik-Oberliga" sind. Was die Experten dem erst 21 Jahre alten David Rudisha längst zutrauten, setzte dieser am Sonntag vor 46.000 Zuschauern in die Tat um. Nach einer von seinem Hasen Sammy Tangui geführten flotten ersten Runde in 48,65 Sekunden lief der Kenianer in der zweiten Hälfte im Alleingang 1:41,09 Minuten. Er war damit zwei Hundertstel Sekunden schneller als Wilson Kipketer, der vor 13 Jahren diesen Weltrekord am 24.8.1997 in Köln als gebürtiger Kenianer damals aber für seine Wahlheimat Dänemark aufstellte.
800 Meter Weltrekord erstmals in kenianischen Händen
So gesehen kommt das ostafrikanische Läuferland nun erstmals zum 800 Meter Weltrekord. Vor Wilson Kipketer hielt mit 1:41,73 Minuten die Lauflegende Sebastian Coe den Weltrekord, aufgestellt in Florenz 1981. Mit dieser Leistung ist der mittlerweile geadelte Brite übrigens bis heute noch der drittschnellste Läufer aller Zeiten. David Rudisha war 2006 bereits U20-Weltmeister in Peking und hatte bisher eine Bestzeit von 1:41,51 Minuten, aufgestellt im Juli im niederländischen Heusden-Zolder. Von den neun schnellsten Zeiten in diesem Jahr lief der Youngster alleine sieben! Im letzten Jahr scheiterte das Talent in Berlin bei der WM noch in den Zwischenläufen.
Kilgoris - Brutstätte für 800 Meter SuperstarsDer Apfel fällt nicht weit vom Stamm: sein Vater Daniel Rudisha gewann bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko City mit der kenianischen 4x400-Meter-Staffel die Silbermedaille. Rudisha stammt aus Kilgoris, einer Ortschaft in Westkenia, unterm Äquator zwischem dem Masai Mara Nationalpark und dem Viktoriasee gelegen. Aus dem 4.500 Einwohner zählenden Flecken, der in 1.828 Meter Höhe auch eine 400 Meter Bahn beherbergt, stammt auch Billy Konchellah, der Weltmeister von 1987 und 1991. Dessen Bruder Patrick Konchellah (Bestzeit 1:42,98 min) und sein Sohn Gregory, alias Yusuf Saad Kamel mittlerweile für den Bahrain startend (Bestzeit 1:42,78 min), waren bzw. sind ebenfalls 800 Meter Läufer der absoluten Weltspitze.
Der Kenianer jubelt nach dem 800m Weltrekord in 1:41,09min.
(Video dem Laufs auf YouTube)Entdeckt vom Kulttrainer Brother Colm O'Connel in Iten Daniel Rudisha begann vor sechs Jahren mit ernsthaftem Training unter dem legendären Trainer Brother Colm OConnell von der St. Patrick's High School in Iten bei Eldoret zunächst als 400 Meter Läufer und sogar als Zehnkämpfer. Er war allerdings Schüler an der rund acht Kilometer entfernten Kimeron High School. Rudisha trainierte damals bereits zweimal am Tag mit anderen erfolgreichen Athleten wie Isaac Songok und Augustine Choge an der St Patricks High School. Brother Colm O' Connel schätzte seinen Fleiß, Zielstrebigkeit und Lernfähigkeit. Der irisch-stämmige Missionar und Kulttrainer und bescheinigte ihm damals schon die Fähigkeit vielleicht Wilson Kipketers Weltrekord knacken zu können. (Mehr zu Brother Colm O'Connel und den Trainingsbedingungen in Iten, wo ich 1988 selbst trainierte, schildere ich übrigens in meinem "Großen Laufbuch").
Ergebnisse 800m ISTAF:1. David Lekuta Rudisha KEN 1:41.09 2. Boaz Kiplagat Lalang KEN 1:44.34 3. Abraham Kiplagat KEN 1:44.49 4. Leonel Manzano USA 1:44.56 5. Jackson Mumbwa Kivuva KEN 1:44.91 6. Adam Kszczot POL 1:45.07 7. Belal Mansoor Ali BRN 1:45.28 8. David Mutinda Mutua KEN 1:45.97 9. Alfred Kirwa Yego KEN 1:46.84 10. Ludolph Sören GER 1:47.83 Sammy Tangui KEN DNF
Ironman Wiesbaden - Streckenrekorde und ein Todesfall (15.8.2010)
Knapp geschlagene Zweite - Die 34-jährige US-Amerikanerin Desirée Ficker ist eine gute Marathonläuferin, die beim New York Marathon 2009 in 2:39:30 Stunden immerhin den 10. Platz belegen konnte. 2008 lief sie sogar die Marathon-Olympia-Trials in den USA mit.
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)
In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis wurde bereits zum vierten Mal der IRONMAN 70.3, gleichzeitig erstmals als Europameisterschaft ausgetragen. 3.300 Athleten aus 42 Nationen 2.400 Einzelstarter und 310 Staffeln waren am Start und stellten sich der sportlichen Herausforderung über die Halbdistanz, die aus 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen besteht. Mehrere zehntausend Zuschauer verfolgten live, wie Profiathleten und Freizeitsportler sich bei regenerischem Wetter dem "härtesten halben Tag des Jahres" stellten. Die Bedingungen sollten sich als sehr leistungsfördernd herausstellen. Bei den Männern siegte der Rostocker Michael Raelert, der jüngere Bruder des Ironman Frankfurt Siegers 2010 Andreas Raelert und holte sich in neuem Streckenrekord von 4:03:48 Stunden nach dem Weltmeister- nun auch den Europameistertitel über die Halbdistanz. Für den Halbmarathonabschnitt benötigte er 1:15:33 Stunden. Der Traum der beiden Brüder ist es bei der Weltmeisterschaft im Jahre 2011 in Hawaii gemeinsam als Sieger über den Zielstrich in Kona zu laufen. Der Vorjahressieger von Wiesbaden Sebastian Kienle, der sich erst auf der abschließenden Laufstrecke geschlagen geben musste, wurde in guten 4:05:56 Stunden diesmal Vize-Europameister. Das Podium komplettierte Björn Andersson aus Schweden, der mit rund fünf Minuten Rückstand auf den Sieger nach 4:09:09 Stunden ins Ziel lief. Bei den Damen konnte Vorjahressiegerin Yvonne van Vlerken aus den Niederlanden ihren Triumph wiederholen und sich mit der Zeit von 4:41:52 Stunden in neuem Streckenrekord den Titel der Europameisterin über die IRONMAN 70.3-Distanz holen. Sie lief in einem harten Zweikampf mit der späteren Zweiten Desirée Ficker aus den USA flotte 1:23:17 Stunden. Die Texanerin folgte nur knapp dahinter in guten 4:42:15 Stunden. Sie lief vielleicht etwas unter Wert, denn die 34-Jährige ist eine gute Marathonläuferin, die beim vergangenen New York Marathon immerhin in 2:39:30 Stunden den 10. Platz belegte! Über 10 Kilometer hat sie zudem 34:56 Minuten stehen, was auf ein Potential von 1:15 bis 1:17 Stunden über 21,1 Kilometer hindeutet. 2006 finishte sie in Hawaii auf der vollen Distanz auf dem zweiten Platz. Auf Platz drei lief Kristin Möller aus Erlangen in 4:43:11 Stunden. Die Schlagzeile in vielen Medien machte allerdings der tragische Tod eines 55-jährigen Athleten, der im Schiersteiner Hafen bewußtlos treibend geborgen wurde. Reanimationversuche blieben leider erfolglos. Die Rettungskräfte vermuteten ein Herzversagen.
Stockholm - Chris Solinsky verpasst knapp US-Rekord über 5.000 Meter (6.8.2010)
Ja, ja, ja..... Tyson Gay hat in 9,84 Sekunden Usain Bolt (9,97 Sekunden) über 100 Meter entzaubert. Mag sein... Aber für Ausdauersportler ist bestimmt folgende Meldung wichtiger: Der weiße Mann kann doch noch laufen!!! Der "weiße" US-Amerikaner Chris Solinsky mischt weiter im Reigen der Afrikaner mit. Sieger wurde im schnellen 5.000 Meter Lauf beim Diamond League Meeting in Stockholm der Kenianer Mark Kosgei Kiptoo in 12:53,46 Minuten, aber Solinsky lief nur wenig dahinter als Fünfter in 12:55,53 Minuten neue persönliche Bestzeit. Er verpasste nur knapp den USA Rekord (12:54,12 Minuten), den der allerdings in Kenia geborene und mittlerweile für die USA startende Bernhard Lagat im Juni in Oslo aufgestellt hatte. Er verfehlte übrigens an diesem Abend auch die beste Leistung eines Weißen über 5.000 Meter nur äußerst knapp, denn die rannte 1997 Dieter Baumann mit 12:54,70 in Zürich, eine Leistung, an die der Tübinger selbst nicht annähernd mehr heran kam. Chris Solinsky unterbot schon am 1. Mai 2010 mit 26:59,60 Minuten in Stanford als erster Weißer die 27:00 Minuten Grenze. Die US-Amerikaner befinden sich nach Jahren der Flaute, wie auch in anderen Nationen der "ersten Welt", derzeit im Langstreckenbereich deutlich im Aufwind. Unter den sechs Weißen, die bisher die 13:00 Minuten unterbieten konnten, stellen die Amerikaner alleine vier Läufer. Den Weltrekord hält seit Hengelo 2004 der Äthiopier Kenenisa Bekele in 12:37,35 Minuten. Der letzte "weiße" Weltrekordler über 5.000 Meter war übrigens der Brite David Moorcroft, der 1982 in Oslo mit 13:00,41 noch ganz knapp an der 13:00 Minuten Barriere scheiterte.
Ergebnisse Stockholm 5.000m (Männer):
1 Mark Kosgei Kiptoo KEN 12:53.46 2 Dejen Gebremeskel ETH 12:53.56 3 Imane Merga ETH 12:53.58 4 Eliud Kipchoge KEN 12:54.36 5 Chris Solinsky USA 12:55.53 6 Vincent Kiprop Chepkok KEN 12:58.17 7 Titus Kipjumba Mbishei KEN 13:00.04 8 Augustine Kiprono Choge KEN 13:04.64 9 Thomas Pkemei Longosiwa KEN 13:05.60 10 Vincent Kipsegechi Yator KEN 13:06.15
Die besten Weißen aller Zeiten (<13:00min):
12:54.70 Dieter Baumann GER Zürich 1997 12:55.53 Chris Solinsky USA Stockholm 2010 12:55.76 Craig Mottram AUS London 2004 12:56.27 Dathan Ritzenhein USA Zürich 2009 12:58.21 Bob Kennedy USA Zürich 1996 12:58.56 Matthew Tegenkamp USA Brüssel 2009
Ergebnisse Langstrecken EM Barcelona (27.7.-1.8.2010)
Special: Ausführliche Vorberichte, Statistiken, Meinungen und Ergebnisse 10.000m und Marathon
Afrika Meisterschaften mit schnellem 10.000 Meter Rennen (28.7.2010)
Bei den 17. Afrika Meisterschaften im Nyao Stadion in Nairobi trumpften vor 20.000 Zuschauern die Kenianer beim Heimspiel gegenüber ihren äthiopischen Erzrivalen ein weiteres Mal kräftig auf. Der 23-jährige Wilson Kiprop siegte in für die Höhe von 1.624 Metern ausgezeichneten 27:32,91 Minuten knapp vor dem Ugander Moses Kipsiro, der hierzulande u.a. schon als Silvesterlaufsieger von Trier bekannt wurde. Beide sind Freunde und trainieren zusammen in Eldoret im Hochland von Kenia. Kiprop gewann 2009 auch den Euro-Crosslauf im luxemburgischen Diekirch. Auch die Bronze Medaille ging mit Geoffrey Mutai an einen Kenianer. Beide Kenianer sind übrigens im Hauptberuf Marathonläufer (Mutai lief in Rotterdam im Frühjahr sensationelle 2:04:55 Minuten), was wieder einmal zeigt, dass hohe Umfänge in der Vorbereitung auch im 10.000 Meter Training - richtig dosiert - zum Erfolg führen. Die äthiopische Hoffnung Sileshe Sihine stieg nach 7.000 Metern verletzt aus.
Ergebnisse 10.000m Männer::
1. Wilson KIPROP KEN 27:32.91
2. Moses Ndiema KIPSIRO UGA 1986 27:33.37
3. Geoffrey MUTAI KEN 27:33.83
4. Mathew KISORIO KEN 27:56.71
5. Yakob JARSO KINTRA ETH 1988 28:20.66
6. Stephen KIPROTICH UGA1989 28:33.85
7. Fabian JOSEPH TAN 1985 28:40.53
8. Teklemariam MEDHIN ERI 1989 28:50.63
9. Bernard BIZIMANA BDI 1986 30:01.78
10. Daudi JOSEPH TAN 30:06.22
11. Goumaneh OMAR DOUALEH DJI 31:53.08Leichtathletik DM Braunschweig - Favoritensiege für Uliczka und Mockenhaupt (17.7.2010)
Den dritten Titel zum Geburtstag! Steffen Uliczka siegt überlegen beim 3.000m Hindernis Lauf.
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)
Am ersten Tag der 110. Deutschen Meisterschaft in Braunschweig siegte Steffen Ulizca in einem nur auf Sieg gelaufenen Rennen überlegen auf der 3.000 Meter Hindernis Strecke in 8:38:30 Minuten und holte sich damit an seinem Geburtstag seinen dritten deutschen Meistertitel. Der Tübinger Filmon Girmai, der ein ernsthafter Konkurrent hätte sein können, setzt morgen auf den 5.000 Meter Lauf, das Ausscheidungsrennen für den letzten noch freien Platz über 10.000 Meter. Kurioserweise bog nach einer Runde der in Führung liegende Leif Schröder-Grönefeld am ersten Wassergraben nicht nach innen ein. War es Unerfahrenheit oder mangelnde Konzentration, er folgte dem Stadionoval weiter auf der 400 Meter Bahn. Ein Ordner machte ihn in Höhe des Wassergrabens auf seinen Irrtum aufmerksam, er lief daraufhin quer zurück zum Graben, nahm Anlauf und übersprang dann regelkonform weit hinter der Konkurrenz das Hindernis. Es blieb ihm letztlich nur der vorletzte Platz. 1. Steffen Uliczka 8:38,29
2. Felix Hentschel 8:46,38
3. Stephan Hohl 8:48,45Sabrina Mockenhaupt, die Kleinste aber klare Favoritin im Feld der 5.000 Meter Läuferinnen, ging bereits nach 200 Metern in Führung. Lediglich Simret Restle aus Kassel setzte sich an ihre Fersen. Mocki, die in Barcelona bei den Europameisterschaften die längere 10.000 Meter Strecke laufen wird, konnte schließlich bei 2.700 Meter Simret Restle abschütteln und spulte dann 74er bis 75er Runden herunter, offenbar wollte sie ihr 10.000 Meter Tempo für Barcelona nochmals antesten. Mit einer 67,37 Sekunden Runde siegte sie überlegen in 15:36,17 Minuten. "Die letzten 1.000 Meter bin ich noch mal richtig gerannt. Diese Woche habe ich noch hart trainiert. Seit Mai bin ich bei wenigen Wettkämpfen super im Training und ich will mal zeigen, dass ich auch ernst machen kann." so die Siegerländerin, die ihren neunten deutschen Meistertitel erlief, im Interview. Nach den EM stehen für Mocki der Berlin Marathon an. Simret Restle wurde noch klare Zweitevor Veronika Pohl und Christina Kröckert.
1. Sabrina Mockenhaupt 15:36,17
2. Simret Restle 16:09,23
3. Veronica Pohl 16:24,95Am zweiten Tag sicherten sich über 5.000 Meter der in einem langen Spurt siegreiche (13:52,03 Minuten) Tübinger Arne Gabius die Fahrkarte nach Barcelona, ebenso wie sein Vereinskollege, der Zweite Filmon Ghirmai (13:53,43 Minuten). Letzterer allerdings über 10.000 Meter, denn die DM galt dafür als Ausscheidungsrennen zwischen dem Tübinger und Musa Roba-Kinkal, der zwar in Bestzeit, aber nur Fünfter wurde.Europameister Jan Fitschen, der über 5.000 Meter als Vierter einkam und Christian Glatting (beide TV Wattenscheid) sind bereits für 10.000 Meter qualifiziert.
1. Arne Gabius 13:52,03
2. Filmon Ghirmai 13:53,43
3. Philipp Pflieger 13:54,03
4. Jan Fitschen 13:55,16
5. Musa Roba-Kinkal 13:57,35
Sandra Wallenhorst gewinnt zum zweiten Mal den Ironman Frankfurt(von Herbert Steffny aus Frankfurt - 4.7.2010)
Zweiter Sieg! Sandra Wallenhorst in Jubelpose auf dem Römer.
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)
She did it again! Sandra Wallenhorst aus Hannover wiederholte Ihren Vorjahressieg und wurde damit zum zweiten Mal auch Ironman Europameisterin. Die 37-jährige Juristin hatte als relativ schlechte Schwimmerin durch das Neopren Verbot (zu hohe Wassertemperatur im Langener See) Nachteile und stieg mit über neun Minuten Rückstand auf die schnellste Schwimmerin Katja Konschak als Siebte aus dem Wasser. "Am dem Fischigen muss ich noch arbeiten," so Wallenhorst später bei der Pressekonferenz. Zweite war zu diesem Zeitpunkt schon mit sechs Minuten Vorsprung auf Sandra die Schweizerin Caroline Steffen. Die 28-Jährige gewann im Vorfeld mehrere Vorbereitungs-Triathlons und galt für viele als die Favoritin. Mit einer exzellenten Radleistung auf der fünf Kilometer verlängerten Strecke (!) konnten beide den Abstand zueinander gleich halten und sich nach vorne schieben. Schneller als die beiden Kontrahentinnen war aber überraschend Diana Riesler, die hinter Caroline Steffen auf die Laufstrecke ging. Sandra Wallenhorst hatte zu diesem Zeitpunkt auf Platz drei kurz vor Yvonne van Vlerken liegend den schnellsten Wechsel mit nur 48 Sekunden und kam nun mit 6:45 Minuten Rückstand zu ihrer Paradedisziplin dem Marathon.
Carsten Schlangen schafft EM-Norm - Bouabdellah Tahri mit Weltbestzeit (30.6.2010)
Bei einem Meeting in Metz / Frankreich unterbot Carsten Schlangen nach mehreren Versuchen endlich die EM-Norm von 3:37,00 Minuten über 1.500 Meter. Der Berliner lief als Sieger 3:36,67 Minuten. Exzellent lief der sich in einer bestechenden Form befindliche Franzose Bouabdellah Tahri über 3.000 Meter Hindernis. Bei einem Meeting in Nancy vier Tage zuvor lief er mit 5:13:47 Minuten bereits über die seltener gelaufenen 2.000 Meter Hindernis Weltbestzeit. Selbst Kenianer waren bisher nicht schneller. Nun erzielte er über die volle Distanz mit 8:03,72 Minuten eine Weltjahresbestzeit und ist damit klarer Favorit über die Hindernisse bei der EM
Trierer Stadtlauf - Afrikaner im Halbmarathon, Petra Maak über 10 Kilometer vorne (27.6.2010)
Petra Maak sorgte für den einzigen deutschen Sieg in Trier
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Verquerte Armarbeit - Mula Seboka aus Äthiopierin verpasste den Halbmarathon Streckenrekord knapp
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)
Der Trierer Florian Neuschwander lag bis zur der Hälfte noch in Front.
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Römisch-mittelalterlicher Sightseeing Lauf in der ältesten deutschen Stadt
(Foto, Copyright: Herbert Steffny)von Herbert Steffny aus Trier
Sightseeing Lauf um römische Denkmäler
Spekulierte man am Vortag der 27. Auflage des Trierer Stadtlaufs in der Zeitung angesichts niedriger Preisgelder noch über mögliche einheimische Sieger, so standen zur Startzeit gegen 10.00 Uhr doch einige Afrikaner an vorderster Linie des Läuferpulks über Halbmarathon. Sie brachten wohl auch die Sonne mit und wer Trier kennt, weiß, dass es in der Weinbaumetropole im Moseltal, wenn es heiß wird auch so richtig heiß ist. Der Sommereinbruch brachte zum Glück keine Schwüle, so dass die Temperaturen von bis zu 27 Grad noch halbwegs erträglich waren. Bei meinen vier Siegen in den 80er Jahren erinnere ich mich lebhaft an nicht weniger als drei Hitzeschlachten. Leider ist mein Halbmarathon-Streckenrekord auch Vergangenheit, denn durch einen neuen Kurs verschwanden meine 63:35 Minuten aus den Annalen. Die Streckenführung ist immer noch eine einzigartige Sightseeing-Tour entlang der römischen und mittelalterlichen Monumente wie Porta Nigra, Kaiserthermen, Dom und Marktplatz.
Florian Neuschwander glänzte nur eine Runde
Beim Halbmarathon konnte der für den heimischen Post SV Trier startende Florian Neuschwander nur eine Runde an der Spitze glänzen. Nach einer Runde führte er sogar noch vor drei Afrikanern, als diese dann aber Ernst machten, musste er sich als Vierter in 1:10:16 Stunden mit der Rolle des schnellsten Weißen zufrieden geben. Vor ihm schnappte der meist im Pulk versteckt laufende Äthiopier Bane Tola in 1:06:34 Stunden den beiden Kenianern John Mutai (1:06:54) und Wilson Too (1:07:16) noch die Siegprämie in Höhe von mindestens drei äthiopischen Monatsgehältern vor der Nase weg. Als Fünfter jubelte der deutsche M40 Marathonmeister Dietmar Bier vom Stadtlauf Trier e.V. in 1:13:29 Stunden. Bei den Damen holte die Äthiopierin Mula Seboka in guten 1:12:55 Stunden den zweiten Titel für ihr Land und verpasste den Streckenrekord nur um 21 Sekunden. Auch hier blieb für Kenia mit Jane Barmao nur der zweite Platz, allerdings in gehörigem Abstand von über 10 Minuten (1:23:10 Stunden). Mit aufs Treppchen durfte noch Judith Olinger vom PSV Trier in 1:25:39 Stunden.
Seniorin Petra Maak siegt über 10 Kilometer
Über 10 Kilometer gelang der für TSV Dormagen startenden Petra Maak der einzige einheimische Sieg. Die frühere deutsche Marathonmeisterin läuft mittlerweile in der Altersklasse W45, aber immer noch elegant und erzielte für die Wärme eine gute Zeit von 36:57 Minuten. Dahinter kamen Vera Martens aus Frankfurt (38:49 Minuten) und die Trierer Nachwuchsläuferin Pia von Keutz (40:46 Minuten) auf die Ränge. Bei den Männern kam nicht wie erhofft der für Post Trier startende Carlo Schuff (31:56 Minuten) zum Erfolg, sondern der Belgier Omar Bekkali schnappte ihm in 31:54 Minuten den Sieg knapp vor der Nase weg. Die 16 Jahre alte Nachwuchshoffnung Dominik Werhan (ebenfalls Post Trier) wurde in 33:35 Minuten Dritter. Der Youngster erzielte erst drei Tage zuvor bei einem 3.000 Meterlauf in Troisdorf ausgezeichnete 8:34 Minuten, was schon fast an die Fabelzeiten eines Karl Fleschen aus den 70er Jahren erinnert, der mit 17 Jahren 1972 8:31,6 Minuten lief. Später stellte Fleschen u.a. den deutschen 10.000 Meter Rekord in 27:36,8 Minuten auf, den lediglich Dieter Baumann verbessern konnte.
Einer der ältesten deutschen Halbmarathons
Insgesamt beendeten den Halbmarathon in Trier, der zu den ältesten Wettkämpfen über diese Distanz in Deutschland gehört 553 Läufer. Über die 10 Kilometer Distanz gab es 1.046 Finisher. Im Rahmenprogramm fanden noch zwei 4,2 Kilometerrennen als Jedermanns- und als Firmenlauf statt, die zusammen über 400 Läufer ins Ziel brachten. Hinzu kam ein Jugendlauf über 1.800 Meter mit immerhin 355 Finishern und ein Bambinilauf über gut 400 Meter.
Arne Gabius knackt 5.000 Meter EM-Norm (10.6.2010)
Arne Gabius unterbot bei einem Meeting in Huelva / Andalusien in 13:31,86 Minuten als Siebter des Rennens knapp die EM-Norm über 5.000 Meter von 13:35,00 Minuten. Der Tübinger wurde vierter Europäer in diesem schnellen Rennen, das der Kenianer Josephat Menjo in 13:02,54 Minuten vor Kidane Tadesse aus Eritrea (13:11,85 min) und dem Spanier Jesus Espana (13:18,90 min) gewann. Beim gleichen Meeting musste sich die Weltmeisterin Marta Dominguez (9:17,07 min) über ihre Paradestrecke 3.000m Hindernis bis auf die Zielgerade vehement gegen die Portugiesin Jessica Augusto (9:18,54 min) wehren. Beim flachen 3.000 Meterlauf gewann die Spanierin Nuria Fernandez in guten 8:38,06 Minuten. San Diego Marathon - Hattrick für Grumova (6.6.2010)
Der Kenianer Richard Limo kam beim Rock 'n' Roll Marathon in San Diego zu seinem ersten Marathonsieg. Der früherer 5.000 Meter Weltmeister nahm bei 34 Kilometern das Heft in die Hand und gewann in 2:09:56 Stunden. Für das Zielfoto blieb er sogar nach an der Linie stehen. Landsmann William Chebor kam dahinter in 2:10:15 Stunden als Zweiter ein. Der US-Amerikaner Nick Arciniaga kam als bester Weißer auf Platz drei und verbesserte sich um rund zwei Minuten auf 2:11:46 Stunden. Bei den Frauen lief die Russin Yulia Grumova ungefährdet zu ihrem dritten Sieg in Folge in 2:27:42 Stunden, fünf Sekunden langsamer als letztes Jahr, als sie persönliche Bestzeit lief. Zweite wurde die Äthiopierin Shuru Diriba in 2:29:12 Stunden vor ihren Landsfrau Serkalem Abrah (2:32:09 Stunden) und Tiki Gelana (2:32:21 Stunden). Insgesamt beteiligten sich rund 30.000 Läufer an verschiedenen Rennen darunter erstmals auch ein Halbmarathon. 26 Bands munterten die Läufer mit heißer Musik auf. 10.000m Europacup - Jan Fitschen läuft EM-Norm, Mocki distanziert Miki (5.6.2010)
Beim 10.000 Meter Europacup in Marseille lief Jan Fitschen in seinem zweiten Bahnrennen nach seiner langen Verletzungspause auf Anhieb die Norm für die Europameisterschaften in Barcelona. Der Titelverteidiger setzte sich in 28:32,20 Minuten als Sechster des Laufs auch auf Platz 1 der deutschen Jahresbestenliste. Seine Chance seinen EM Titel zu verteidigen dürfte allerdings gering sein, denn der Cup Sieger Mo Farah aus Großbritanien lief 27:28,86 Minuten und ist damit der überragende Favorit für die Titelkämpfe im Sommer. Dennoch erfreulich: mit Christian Glatting, Musa Roba-Kinkal und Filmon Ghirmai haben nun bereits vier deutsche Läufer die geforderte Norm von 28:45 Minuten unterboten. Ein Schatten ihrer selbst war wie bereits beim London Marathon warum auch immer die Überfliegerin der letzten drei Jahre Irina Mikitenko. Während Sabrina Mockenhaupt in 31:23,86 Minuten als Zweite erneut überzeugen konnte, verfehlte die Wattenscheiderin in 32:48,96 Minuten als Neunte die EM-Norm deutlich. Es gewann die Portugiesin Ines Monteiro in 31:13,58 Minuten. Deutsche Bestenliste 2010 Männer (Stand 5.6.2010):
28:32,20 Jan Fitschen 77 TV Wattenscheid 05.06. Marseille/FRA
28:40,18 Christian Glatting 86 TV Wattenscheid 01.05. Ohrdruf
28:41,36 Filmon Ghirmai 79 LAV asics Tübingen 01.05. Ohrdruf
28:41,90 Musa Roba-Kinkel 89 TV Wattenscheid 01.05. Ohrdruf
29:09,30 Sebastian Hallmann 77 LG Stadtwerke München 01.05. Ohrdruf
29:13,42 Philipp Pflieger 87 LG Telis Fin. Regensburg 01.05. Ohrdruf
29:27,85 Zelalem Martel 86 LG Neckar/Enz 01.05. Ohrdruf
29:30,41 Richard Ringer 89 VfB LC Friedrichshafen 01.05. Ohrdruf
29:57,82 Rico Schwarz 88 ASV Erfurt 01.05. Ohrdruf
30:09,81 Carlo Schuff 80 PST Trier 01.05. Ohrdruf}}Deutsche Bestenliste 2010 Frauen (Stand 5.6.2010):
31:23,86 Sabrina Mockenhaupt 80 Kölner Verein f. Marathon 05.06. Marseille/FRA
32:48,69 Irina Mikitenko 72 TV Wattenscheid 05.06. Marseille/FRA
33:06,84 Simret Restle 84 PSV GW Kassel 01.05. Ohrdruf
33:30,25 Ingalena Heuck 86 LG Stadtwerke München 01.05. Ohrdruf
34:07,43 Christina Kröckert 89 TSV Bayer Leverkusen 01.05. Ohrdruf
34:11,45 Susi Lutz 87 LG Telis Fin. Regensburg 01.05. Ohrdruf
34:48,62 Anna Hahner 89 PSV GW Kassel 01.05. Ohrdruf
34:57,73 Carmen Siewert 72 Greifswalder SV 29.05. Güstrow
35:03,91 Corinna Harrer 91 LG Telis Fin. Regensburg 19.03. Regensburg
35:27.43 Christiane Pilz 75 1.LAV Rostock 01.05. OhrdrufOslo Golden League - Weltjahresbestleistungen und Uraltrekord geknackt (4.6.2010)
Die Bislett Games in Oslo, eine Zwischenstation der Leichtathletik Diamond League sind bekannt für ihre hochklassigen Langstreckenrennen. Natürlich geht es um Punkte in der Diamond League Serie und damit auch um Geld und auch jeder Sieg bei den einzelnen Meetings bringt neben Prestige immerhin 10.000 Dollar. Die Mittel- und Langstreckenrennen erbrachten bei freundlicher Abendsonne einige Weltjahresbestleistungen. Über 3.000m Hindernis der Damen machten die Afrikanerinnen von Beginn an mächtig Dampf. Bei einem dreifachen Kenia-Triumph konnten die WM Dritte von Berlin Milcah Chemos Cheiywa in flotten 9:12,66 Minuten gewinnen. In diesem Rennen machte interessanterweise die Jamaikanerin Mardrea Hyman bis 1.800 Meter das Tempo. Man behauptet, das Läufer aus der Karibik nur sprinten könnten! (was natürlich Unsinn ist, es macht einfach keinen Sinn bei tropischer Hitze Langstreckentraining durchzuführen!). Die 800 Meter der Männer waren als Knüller angekündigt. Immerhin lag eine Leistung im Bereich des Weltrekordes in der Luft (1:41,11 Minuten, Wilson Kipketer, DEN, Ex-Kenia 1997). Der Kenianer David Rudisha traf auf den Sudanesen Abubaker Khamis Kaki. Der Arikameister und Afrika-Rekordhalter traf auf den zweifachen Hallenweltmeister. Und der forderte nach einer schnellen ersten Runde dem Favoriten auf der Zielgeraden noch alles ab. Doch Rudisha konnte sich in der neuen Weltjahresbestleistung von 1:42,04 knapp vor Kaki 1:42,23 Minuten durchsetzen. Das bedeutete auch neuen Meetingrekord, der seit 31 Jahren(!!!) von Sebastian Coe, GBR in 1:42,33 Minuten gehalten wurde. Der stark besetzte 5.000 Meter Lauf der Männer brachte zwar keine Weltjahresbestleistung aber immerhin blieben 10 Läufer unter der 13:00 Minuten Grenze! Im Feld konnte als einziger Weißer der US-Amerikaner Chris Solinsky mithalten. Er unterbot am 1. Mai mit 26:59,60 Minuten in Stanford als erster Weißer die 27:00 Minutengrenze. Doch den US-Rekord schnappte ihm im Rennen der Ex-Kenianer und Doppelweltmeister Bernard Lagat vor der Nase weg. Als Dritter des Rennens unterbot er die Marke von Dathan Ritzenheim (Zürich 2009, 12:56:27 Minuten) um über zwei Sekunden. Chris Solinsky verpasste sie als Sechster des Rennens in 12:56,66 Minuten nur knapp. Sieger wurde in einem spannenden Finale auf der Zielgeraden der Äthiopier Imane Merga in persönlicher Bestzeit von 12:53,81 Minuten hauchdünn vor Landsmann Tariku Bekele, dem Bruder des verletzten Weltrekordlers Kenenisa Bekele. Als Elfter konnte der für den Qatar startende frühere 3.000m Hindernis Weltmeister und Weltrekordler Saif Saaeed Shaheen (alias Henry Cherono) zwar nicht die 13:00 Minuten Barriere unterbieten, der Ex-Kenianer konnte aber dennoch nach langer Verletzungspause ein vielversprechendes Come-back feiern. Er möchte nun auf der Hindernisstrecke wieder eingreifen. Die abschließende Meile der Männer gewann der 1.500 Meter Olympiasieger Asbel Kiprop aus Kenia in neuer Jahresweltbestleistung von 3:49:56 Minuten.
3.000m H Frauen:
1 CHEIYWA, Milcah Chemos KEN 9:12.66 2 KIPKEMOI, Gladys Jerotich KEN 9:16.21 3 ROTICH, Lydia Jebet KEN 9:18.03 4 ASSEFA, Sofia ETH 9:23.45 5 FRANKIEWICZ, Wioletta POL 9:25.77 6 KOWALSKA, Katarzyna POL 9:31.16 7 BOBOCEL, Ancuta ROU 9:34.63 8 MUENI, Elizabeth KEN 9:36.92 9 DUARTE, Sophie FRA 9:37.82 10 GRØVDAL, Karoline Bjerkeli NOR 9:39.54 5.000m Männer:
1 MERGA, Imane ETH 12:53.81 2 BEKELE, Tariku ETH 12:53.97 3 LAGAT, Bernard USA 12:54.12 4 ROTICH, Lucas Kimeli KEN 12:55.06 5 CHEPKOK, Vincent Kiprop KEN 12:56.32 6 SOLINSKY, Chris USA 12:56.66 7 BEZABEH, Alemayehu ESP 12:57.25 8 KISORIO, Matthew Kipkoech KEN 12:57.83 9 DABA, Bekana ETH 12:58.51 10 KOMON, Leonard Patrick KEN 12:59.15 11 SHAHEEN, Saif Saaeed QAT 13:00.31 12 SOI, Edwin Cheruiyot KEN 13:07.70 13 SALEL, Daniel Lemashon KEN 13:08.23 14 KIPCHOGE, Eliud KEN 13:09.89 15 KUMA, Abera ETH 13:10.89 16 BIWOTT, Yusuf Kibet KEN 13:15.33 17 ABSHIRO, Ayele ETH 13:18.38 800m Männer:
1 RUDISHA, David KEN 1:42.04 2 KAKI KHAMIS, Abubaker SUD 1:42.23 3 LEWANDOWSKI, Marcin POL 1:44.56 4 RIMMER, Michael GBR 1:44.98 5 YEGO, Alfred Kirwa KEN 1:45.14 6 SOM, Bram NED 1:45.21 7 KSZCZOT, Adam POL 1:45.75 8 ROTH, Thomas Arne NOR 1:48.79 9 CHOGE, Augustine Kiprono KEN 1:50.03 Meile Männer:
1 KIPROP, Asbel KEN 3:49.56 2 GEBREMEDHIN, Mekonnen ETH 3:49.83 3 GATHIMBA, Gideon KEN 3:50.53 4 TANUI, William Biwott KEN 3:50.75 5 LALANG, Boaz KEN 3:52.18 6 MEKONNEN, Deresse ETH 3:53.52 7 RONO, Geoffrey Kipkoech KEN 3:54.37 8 VAN DER WESTHUIZEN, Peter RSA 3:54.90 9 AL GARNI, Mohammed QAT 3:55.50 10 HIGUERO, Juan Carlos ESP 3:56.71 11 HOLUA, Jakub CZE 3:56.75 12 BADDELEY, Andrew GBR 4:00.66
Sabrina Mockenhaupt mit exzellentem 5.000 Meter Test in Hengelo (30.5.2010)
Sabrina Mockenhaupt hat die Qualifikation für die 10.000 Meter für die EM in Barcelona bereits in der Tasche. Nun unterbot die Marathonläuferin, die in diesem Jahr auf die Unterdistanz auf der Bahn setzt, beim Sportfest im niederländischen Hengelo in ausgezeichneten 15:06,93 Minuten auch die Norm über 5.000 Meter und sieht ihrem Start beim Europacup über 10.000 Meter am 5.Juni in Marseille zuversichtlich entgegen. Das Rennen gewann überlegen die Äthiopierin Meseret Defar in schnellen 14:38:87 Minuten.
Ergebnisse 5.000m:
1. DEFAR, Meseret ETH 14:38.87 2. ANTENEH, Emebeth ETH 14:56.88 3. CHEMTAI, Esther KEN 14:57.16 4. MOREIRA, Sara POR 14:59.54 5. MOCKENHAUPT, Sabrina GER 15:06.93 6. KIPLAGAT, Florence KEN 15:14.38 7. UTURA-GEDO, Sule ETH 15:16.31 8. YALEW, Genet ETH 15:18.29 9. KIROS, Aheza ETH 15:19.96 10. ROMAGNOLO, Elena ITA 15:23.92
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